FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V.

 

Voller Name: FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V.

Spitzname(n): Die Königsblauen, Die Knappen, S04

Gegründet: 4. Mai 1904

Stadion: Veltins-Arena

Plätze: 61.482 (53.993 bei internationalen Spielen)

Präsident: Josef Schnusenberg

Trainer: Mirko Slomka

Homepage: www.schalke04.de

2006/2007: 2. Platz

 

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. (kurz FC Schalke 04 oder S04) ist ein Fußballverein aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Schalke.
Mit sieben
Deutschen Meisterschaften und vier Erfolgen im Tschammer- bzw. DFB-Pokal sowie dem Sieg im UEFA-Pokal 1997 zählt Schalke 04 zu den erfolgreichsten Fußballvereinen des Landes.

Mit über 70.000 Mitgliedern (Stand: 1. Februar 2008) ist der Verein der zweitgrößte Sportverein Deutschlands und unterhält Abteilungen auch für Basketball, Tischtennis, Handball und Leichtathletik. Seit August 2001 tragen die Fußball-Profis ihre Heimspiele in der Veltins-Arena aus, einem der modernsten Stadien der Welt.

 Geschichte

1904 bis 1912: Gründungsjahre als „Westfalia“

Ein Jahr, nachdem das aufstrebende, stark vom Bergbau (Zeche Consolidation) geprägte Industriedorf Schalke in die Stadt Gelsenkirchen eingemeindet worden war, trafen sich einige 14- und 15-jährige Jungen, die einfach nur gemeinsam Fußball spielen wollten – der Legende nach in einem Hinterhof nahe der Gewerkenstraße am Schalker Markt. Josef Ferse, Wilhelm „Willy“ Gies (damals Lehrling beim Küchengerätehersteller Küppersbusch), Johann Kessel, Viktor Kroguhl, Heinrich Kullmann, Adolf Oetzelmann, Josef Seimetz und Willy van den Berg gründeten dazu am 4. Mai1904 einen losen Verein, dem sie den Namen „Westfalia Schalke“gaben. „Es ist die Stunde, da die Schalke-Geschichte beginnt“, schreibt 100 Jahre später Die Zeit, „eine Geschichte der Leidenschaft, des Schwindels, der Macht – die Geschichte des legendärsten deutschen Fußballklubs.“

Bis zum Jahresende hatte sich die Zahl der Mitglieder verdoppelt; wie andere Vereine spielten auch die Schalker auf dem städtischen Sportplatz, ehe der Vereinswirt ihnen einen eigenen an der Grenzstraße vermittelte. 1907 zählte der Verein bereits 40 – inzwischen zahlende – Mitglieder (fünf Pfennig monatlich für Schüler und zehn Pfennig für Schulentlassene). Vereinsfarben waren in diesen Jahren nicht das (heute nicht mehr wegzudenkende) Blau und Weiß, sondern rot und gelb.

1909 wurde mit der Eintragung ins Vereinsregister der Stadt Gelsenkirchen aus den Freizeitkickern offiziell ein Verein; Vorsitzender wurde – da Willy Gies, den die Kicker bis dahin als ihren Leiter betrachteten, noch nicht volljährig war – Heinrich Hilgert, der auf der Zeche als Wiegemeister arbeitete. Die Umgebung des Vereins und viele seiner Fußballer entstammten diesem Bergmannsmilieu; dies brachte den Schalkern den Spitznamen „die Knappen“ ein – ein Knappe ist ein Bergmann nach abgeschlossener Lehre.

1912 bis 1924: Vom „Turnverein 1877“ zum „FC Schalke 04“

In den damaligen Fußballverband, den Westdeutschen Spielverband, wurden die Schalker Kicker auch als Verein zunächst noch nicht aufgenommen. Daher fusionierten die „Westfalen“ 1912 mit dem Schalker Turnverein 1877 (unter Präsident Fritz Unkel), der diesem Verband bereits angehörte. Die Fußballer blieben allerdings eine eigenständige Abteilung innerhalb des Vereins.

Der Beginn des Weltkriegs 1914 beeinflusste auch den Sportverein aus Schalke; der Spielbetrieb wurde eingestellt. 1915 versuchte Robert Schuermann ihn mit einer Neugründung der Westfalia (auf dem Gelände des Turnvereins) wieder aufzunehmen; bis 1917 gelang dies, dann kam der Spielbetrieb endgültig für die Zeit des Krieges zum Erliegen.

Nach Ende des Krieges schlossen sich am 24. Juli 1919 der Schalker Turnverein 1877 und der Sportverein Westfalia Schalke endgültig zusammen; aus ihnen wird der Turn- und Sportverein Schalke 1877. Wenige Wochen zuvor, der Legende nach am 25. Mai 1919, gab es ein für die Zukunft ebenso wichtiges Ereignis: Ernst Kuzorra machte als B-Jugendlicher (gegen Erle 08) sein erstes Spiel für den Verein.

1920 hatte der TuS 1877 im Fußballbereich fünf Senioren- und vier Jugendmannschaften; ein Team stieg in diesem Jahr in die A-Klasse, ein Jahr später als Meister in die Emscher-Kreisliga auf. Im August 1922 machte der Verein sein erstes Spiel gegen eine Mannschaft aus dem Ausland – den Halbprofis des österreichischen Erstligisten und amtierenden Pokalsiegers Wiener Associationfootball-Club unterliegen an der Grenzstraße die „Knappen“ knapp mit 1:2.

Wichtigste Schalker dieser Zeit sind die Brüder Hans und Friedrich („Fred“) Ballmann. Sie waren in Dortmund geboren; mit drei Jahren wanderten sie nach England aus, wo sie vom schottischen Kombinationsfußball mit seinen kurzen und flachen Pässen beeinflusst wurden. Fritz Unkel erinnerte sich 1934: „…als sie 1919 wieder nach Deutschland zurückkamen, galt es als eine Sensation, die ‚Engländer‘ spielen zu sehen. Ihr System […] kannte man in Deutschland nicht.“ Was sie von der Insel mitgebracht hatten, waren „Flachpass-Spiel. Dribbeln. Täuschen. Freilaufen.“ Die Grundlagen für das, was, später mit den Namen Ernst Kuzorra und Fritz Szepan verbunden, zum Erfolgsrezept des Teams in den 1930er Jahren wurde: den „Schalker Kreisel“.

Am 5. Januar 1924 spaltete sich auf einer Sitzung beim Vereinswirt Oeldemann die Turn- von der Fußball-Abteilung des Vereins ab. Die Fußballer wählten als neuen Namen Fußballklub Schalke 04 e.V. und die Vereinsfarben blau und weiß. Hans J. König schrieb das Vereinslied „Blau und Weiß, wie lieb ich Dich“, das mit der Zeile „Tausend Feuer in der Nacht haben uns das große Glück gebracht“ auch von der Gelsenkirchener Schwerindustrie kündet.

1924 bis 1930: Mit dem „Kreisel“ zur Westdeutschen Meisterschaft

Hans Ballmann hatte den Verein im Oktober 1923 verlassen (er wurde später Küster in Philadelphia), doch sein Bruder kümmerte sich bis 1926 weiter um die Verbesserung der „Kreiseltechnik“. Seine erfolgreichsten „Schüler“ waren dabei Ernst Kuzorra und dessen Schwager Fritz Szepan. 1924 wurden die Mannen Bezirksmeister der Kreisliga.

1925 verpflichteten die Gelsenkirchener zum ersten Mal einen richtigen Trainer – den ehemaligen Nationalspieler Heinz Ludewig. Mit ihm wurden sie Meister der Emscherkreisliga, Ruhrgaumeister der Kreisliga und Westdeutscher Meister der Kreisliga. Damit hätten die Schalker bereits eine weitere Stufe erklommen, hätte der Verband nicht eine Aufstiegssperre verhängt gehabt. Noch Jahre später witterten die damaligen Aktiven darin eine Verschwörung gegen den Verein. „Die wollten uns nicht in ihrer höchsten Klasse dabei haben“, zitiert die WAZ den ehemaligen Torwart August Sobotka. Mit „die“, also mit denjenigen, die mit dem Arbeiterverein Schalke nichts zu tun haben wollten, waren der Verband und die „bürgerlichen“ Vereine der Region, wie Schwarz-Weiß Essen, gemeint.

1926 wiederholten die Schalker aber den Meistertitel und durften nun aufsteigen in die damals höchste Spielklasse, die Ruhrbezirklasse (Gauliga Ruhr), in der sie 1927 Meister und anschließend westdeutscher Vizemeister wurden. Damit erreichten sie erstmals die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, schieden jedoch in der Vorrunde durch eine 1:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München aus. Die Euphorie war jedoch groß, und so beschloss die Mitgliederversammlung den Bau eines neuen Stadions, der alsbald in Angriff genommen wurde. Ernst Kuzorras Spielklasse wurde in diesem Jahr mit seinem ersten Einsatz in der deutschen Nationalelf am 20. November beim Spiel gegen die Niederlande gewürdigt. Er war damit der erste Schalker in der Auswahl.

1928, mit dem Österreicher „Guggi“ Wieser als Trainer, reichte es als erneuter Bezirksmeister nur zu Platz 3 der Westdeutschen Meisterschaft, der aber zum Erreichen der Endrunde genügte. Auch diesmal schieden die Knappen frühzeitig aus, mit einem 2:4 beim späteren Finalsieger Hamburger SV.

Glückauf-Kampfbahn 2005
 

Glückauf-Kampfbahn 2005

Im September des Jahres gab es das erste Spiel in der neuen Glückauf-Kampfbahn, benannt nach dem Gruße der Bergleute; in Freundschaft ging es zur Eröffnung gegen Tennis Borussia Berlin. Dankbar, dass die Stadt Gelsenkirchen sich an den Kosten für die neue Spielstätte beteiligt hatte, benannte sich der Verein um in FC Gelsenkirchen-Schalke 04.

1929 feierte Schalke die dritte Bezirksmeisterschaft in Folge – und reüssierte erstmals auch in der Westdeutschen Meisterschaft: im Endspiel besiegten sie den Meidericher Spielverein. In der DM-Endrunde gab es jedoch wieder keinen Erfolg, mit einem 1:4 gegen Hertha BSC kam das Aus diesmal allerdings erst im Viertelfinale. Ähnlich lief es 1930: Der Westdeutsche Meister schied in der Endrunde ebenfalls im Viertelfinale mit einem 2:6 gegen den damaligen Rekordmeister 1. FC Nürnberg aus.

1930 bis 1933: Vom „Profi“-Skandal zur deutschen Vizemeisterschaft

Zum ersten schwarzen Tag in der blau-weißen Historie wurde der 25. August 1930: der Verein wurde vorübergehend aus dem Westdeutschen Spielverband ausgeschlossen, 14 Spieler des FC Schalke 04 wurden zu Profis erklärt und vom Spielbetrieb exkludiert. Der Verein habe sich mit „überhöhten Spesenzahlungen“ an die Spieler eines „Verstoßes gegen das Amateurwesen“ schuldig gemacht. Bis zu zwanzig statt der erlaubten fünf Mark Handgeld sollen unter anderem Hans Tibulski, Fritz Szepan und Ernst Kuzorra kassiert haben. Tatsächlich gab es auch Jahrzehnte später noch Gerüchte über Kuzorras finanzielles Gebaren – vor großen Spielen soll er erst einmal die Anzahl der Menschen auf den Rängen geschätzt und bei gutem Besuch das Hinauslaufen auf den Platz verzögert haben, bis die Verantwortlichen „'nen Hunderter für jeden Spieler“ in die Stiefel geschoben hatten.

So amüsant die Anekdote auch sein mag, so traurig war die Realität: Schalkes Schatzmeister Willy Nier nahm sich aus Scham über die Ereignisse das Leben.

Bereits im Januar 1931 aber wurde der Verein wieder in den Verband aufgenommen, die gesperrten Spieler zum 1. Juni 1931 begnadigt. 70.000 Zuschauer sahen an diesem Tage in der Glückauf-Kampfbahn das Comeback ihrer Spieler gegen Fortuna Düsseldorf. Auch für die Nationalmannschaft werden die Schalker bald wieder berücksichtigt; im September spielen Kuzorra, Szepan (zum einzigen Male gemeinsam) und Tibulski für den DFB in Hannover gegen Dänemark.

Szepan und Kuzorra sind in diesen Tagen die treibenden Kräfte der Schalker Mannschaft, verantwortlich für Taktik und Aufstellung, wenn auch offiziell Hans Sauermann als Trainer fungierte. 1932 erreichen die „Knappen“ so erneut die Endrunde der Deutschen Meisterschaft; erst im Halbfinale ist gegen Eintracht Frankfurt (1:2) Endstation.

Es mag strittig sein, ob der Verein auch ohne die Machtergreifung durch die NSdAP seine großen Erfolge in den 1930er und 1940er Jahren hätte feiern können; klar ist aber, dass er vor der Zeit des Nationalsozialismus auf einem Weg war, der stetig bergauf ging. Auch 1933 erreichte Schalke als Westdeutscher Meister die Endrunde der Deutschen Meisterschaft; nach Siegen gegen den Berliner FC Viktoria 89 und FSV Frankfurt gewannen die Blau-Weißen diesmal auch das Halbfinale, im Leipziger Probstheidaer Stadion gegen 1860 München. Im Finale ging es in Köln am 11. Juni 1933 gegen Fortuna Düsseldorf, das in der Westdeutschen Meisterschaft noch hinter den Schalkern gelandet war. Doch vor 60.000 Zuschauern im Müngersdorfer Stadion war es die Fortuna, die das Spiel mit 3:0 für sich entschied. Bis zur ersten Deutschen Meisterschaft sollte es noch ein Jahr dauern.

1933 bis 1942: Das Jahrzehnt der Titel

Die dreißiger und frühen vierziger Jahre sollten das große Jahrzehnt für die Elf werden. Zwischen 1934 und 1942 standen sie jedes Jahr mindestens im Meisterschafts- oder Pokalfinale. Sechsmal gewannen sie die Meisterschaft, einmal (1937) zusätzlich den Tschammerpokal. Unvermeidlich war dabei, dass die Erfolge der Mannschaft von den Nazis ideologisch ausgeschlachtet und Spieler instrumentalisiert wurden. Spieler ließen sich aber auch instrumentalisieren. Die Meisterschaftsfinals wurden ab 1937 im Olympiastadion Berlin ausgetragen, und der Kampf- und Teamgeist der Spieler propagandistisch in den Vordergrund gestellt. Absurd war an der NS-Propaganda insbesondere, dass damals die Mannschaftsaufstellungen dank vieler masurischer, Posener und schlesischer Einwanderer gar nicht „germanisch“, sondern eher polnisch klangen (Szepan, Kuzorra, Zajons, Urban usw.).

Obwohl in den ersten Kriegsjahren die Spieler noch vom Kriegsdienst für Spiele freigestellt wurden, konnte nach 1942 nicht mehr von einem normalen Spielbetrieb die Rede sein. Ab Juli 1946 war die von Bomben zerstörte Glückauf-Kampfbahn wieder bespielbar. Die Elf konnte jedoch zunächst nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen. 1950 wurde das letzte Jahr für den inzwischen fünfundvierzigjährigen Kuzorra. 1958 gewann Schalke seinen bisher letzten Meisterschaftstitel, 2001 und 2002 den DFB-Pokal.

Bundesliga mit Skandal und Abstieg

In der 1963 gegründeten Bundesliga spielte Schalke durchgängig bis 1981. 1973 zogen die Fußballer in das Parkstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Erle um, das in Hinblick auf die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland errichtet wurde, aber auch für Leichtathletikveranstaltungen genutzt werden konnte. Das Parkstadion wurde im Laufe der Zeit ein beliebter Veranstaltungsort für Großkonzerte.

Im Jahr 1971 war der Verein in den Bundesliga-Skandal verwickelt. Gegen Bestechungsgelder hatte die Mannschaft das Spiel gegen Arminia Bielefeld absichtlich 0:1 verloren. Mehrere Spieler wurden daraufhin gesperrt. 1977 wurde Schalke immerhin noch Vizemeister. Danach stürzte der Verein in eine schwere Krise. In den achtziger Jahren stieg er dreimal ab und musste wegen finanzieller Probleme um seine Lizenz bangen. Geistlicher Beistand wird den Schalkern insbesondere seit dem 2. Mai 1987 zuteil, als Papst Johannes Paul II. eine Messe im Parkstadion mit 100.000 Teilnehmern feierte und zum Ehrenmitglied der „Knappen“ ernannt wurde.

Am 21. Juli 1973 bezeichnete Carmen Thomas, damals Moderatorin des Aktuellen Sportstudios, den Verein irrtümlich als Schalke 05. In einer massiven Kampagne insbesondere der Bild-Zeitung wurde ihre Entlassung gefordert, aber das ZDF ließ sie dennoch weitere zwei Jahre das Sportstudio moderieren. Über dreißig Jahre später, beim Heimspiel am 28. August 2004 gegen Hansa Rostock, entschuldigte sie sich in der Arena für ihren Lapsus offiziell bei allen anwesenden Schalker Fans.

Aufschwung zum UEFA-Pokal und Gegenwart

Mit dem Aufstieg 1991 begannen sich die sportlichen Erfolge wieder einzustellen, gekrönt vom Gewinn des UEFA-Pokals gegen Inter Mailand im Jahr 1997. Auch der Geschäftsbetrieb wurde professionalisiert. Seit 1994 wird der Vorstand nicht mehr direkt von den Vereinsmitgliedern gewählt, sondern vom gewählten Aufsichtsrat bestellt. 2000 wurde die „FC Schalke 04 AG“ und mehrere Tochtergesellschaften unter anderem für den Stadionbetrieb gegründet.

Veltins-Arena

 
 
Veltins-Arena

Im August 2001 zogen die Knappen abermals um, diesmal in die Arena AufSchalke mit verschließbarem Dach, herausfahrbarem Rasen und Videowürfel. Seit 2005 heißt das Stadion Veltins-Arena. Die durch den Verzicht auf die Leichtathletik-Bahnen und die steilen Ränge entstehende aufgeladene Atmosphäre ist inzwischen bei auswärtigen Vereinen berüchtigt. Wie das Parkstadion wird auch die Arena alternativ genutzt. Im Dezember 2006 wurde dort zum fünften Mal ein Biathlon-Wettbewerb ausgetragen.

Am 17. Mai 2006 trat der langjährige Manager Rudi Assauer von allen Ämtern im Verein zurück. Zuvor wurde er verdächtigt, geheime finanzielle Informationen an das Nachrichtenmagazin „Focus“ weitergegeben zu haben. Der Focus berichtete, dass Schalke damals Privatkredite aufgenommen habe, um eine Insolvenz abzuwenden. Assauers Nachfolger wurde Andreas Müller, der nun für den sportlichen Bereich zuständig ist. Ursprünglich sollte Müller erst ab 2008 den Manager-Posten übernehmen.

Schalke 04 belegt mit 1804 Punkten (errechnet auf Basis der Drei-Punkte-Regel) Platz 9 in der ewigen Tabelle der Fußball-Bundesliga.

Seit Januar 2008 ist der FC Schalke 04 eines von vier deutschen Mitgliedern der neugegründeten

ECA, der Interessensvertretung europäischer Fußballclubs.

Aktuelle finanzielle Situation

Infolge der großen Investitionen in „Steine und Beine“ hat sich der Verein verschuldet. In Zusammenhang mit dem Bau des neuen Stadions und der Verstärkung des Kaders wurde unter anderem im Herbst 2002 eine Anleihe in Höhe von 85 Millionen Euro aufgenommen, die kurzfristige Kredite ersetzt. Nach Auskunft des damaligen Finanzvorstandes und jetzigen Präsidenten Josef Schnusenberg belasteten den Verein im Herbst 2006 Verbindlichkeiten in Höhe von 195 Millionen Euro; in verschiedenen Presseorganen wurde die Summe 225 Millionen Euro genannt.

In Dresden wurde am 10. Oktober 2006 ein bis Mitte 2012 währender Sponsorenvertrag mit dem russischen Energiekonzern Gazprom unterzeichnet. Seit dem 1. Januar 2007 befindet sich das Logo der Firma auf den Trikots des Profi-Kaders. Der Sponsor zahlt nach Angaben von Schalke 04 mindestens einen Betrag von 60 bis 66 Millionen Euro, im Erfolgsfall (Erreichen der Champions League) sogar bis zu 100 Millionen Euro in die Kasse des Vereins. Außerdem wurde eine enge Kooperation mit dem russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg beschlossen, der ebenfalls von Gazprom gesponsert wird.

Die ehemaligen Hauptsponsoren Victoria und Veltins unterstützen den Verein bis 2012 bzw. 2015.

Stadien

Innenansicht der Arena
 

Innenansicht der Arena
  • Veltins-Arena (bis Juli 2005 Arena AufSchalke, Fassungsvermögen: 61.482 Zuschauer (bei internationalen Spielen: 53.951 Zuschauer), eines der modernsten Stadien Europas)

    • Einweihung 13. und 14. August 2001

    • Auch Veranstaltungsort für Konzerte von zum Beispiel Pur, Robbie Williams, Bruce Springsteen, Herbert Grönemeyer, Bon Jovi, Metallica, U2

    • Ort des Finales der Champions League Saison 2003/04 zwischen dem FC Porto und AS Monaco (3:0).

    • Behindertenfreundliche Arena (unter anderem gute Bewegungsfreiheit für Rollstuhlfahrer, deretwegen die Kapazität in der Arena vor der Saison 2006/07 leicht gesenkt wurde)

Parkstadion mit der neuen Arena im Hintergrund
 
Parkstadion mit der neuen Arena im Hintergrund
  • Parkstadion; bis 2001 das Heimstadion des FC Schalke 04.

    • Einweihung am 4. August 1973 (gegen Feyenoord Rotterdam)

    • Fassungsvermögen: 70.600 Zuschauer (nach dem Umbau 1998: 62.004 Zuschauer)

    • Geburtsstätte der „Eurofighter“ und der „Meister der Herzen“

    • Veranstaltungsort für viele Konzerte. Unter anderem Genesis, Pink Floyd, The Rolling Stones, Michael Jackson.

    • Anfang 2004 wurde mit dem Teilabriss des Stadions begonnen. Auf dem Gelände der ehemaligen Südkurve entstanden ein Rehazentrum und ein Hotel. Im Januar 2008 folgt der Komplettabriss. An gleicher Stelle werden Trainingsplätze und ein Stadion für die Amateurmannschaft errichtet.

Glückauf-Kampfbahn 2005
 

Glückauf-Kampfbahn 2005
  • Glückauf-Kampfbahn (Fassungsvermögen: 34.000 Zuschauer)

    • Einweihung am 29. August 1928

    • Geburtsstätte des Schalker Kreisels

    • Zuschauerrekord: 70.000 (1931)

    • letztes Bundesligaspiel am 6. Juni 1973 (gegen den Hamburger SV, 2:0 für Schalke)

    • Die Glückauf-Kampfbahn war bis 2005 die Spielstätte der Schalker Jugend und der 2. Mannschaft des FC Schalke 04 (Oberliga Westfalen, 4.Liga).

Erfolge

Deutscher Meister (7 Mal)

  • 24. Juni 1934: 2:1 gegen 1. FC Nürnberg

    • Tore: Ernst Kuzorra und Fritz Szepan

    • Spielort: Berlin

    • Zuschauer: 80.000

  • 23. Juni 1935: 6:4 gegen den VfB Stuttgart

    • Tore: Ernst Poertgen (3), Ernst Kalwitzki, Adolf Urban und Rudolf Gellesch

    • Spielort: Köln

    • Zuschauer: 74.000

  • 20. Juni 1937: 2:0 gegen 1. FC Nürnberg

    • Tore: Ernst Kalwitzki und Ernst Poertgen

    • Spielort: Berlin

    • Zuschauer: 100.000

  • 18. Juni 1939: 9:0 gegen Admira Wien

    • Tore: Ernst Kalwitzki (5), Fritz Szepan, Adolf Urban, Otto Tibulski und Ernst Kuzorra

    • Spielort: Berlin

    • Zuschauer: 100.000

  • 21. Juli 1940: 1:0 gegen Dresdner SC

    • Tor: Ernst Kalwitzki

    • Spielort: Berlin

    • Zuschauer: 100.000

  • 5. Juli 1942: 2:0 gegen Vienna Wien

    • Tore: Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan

    • Spielort: Berlin

    • Zuschauer: 100.000

  • 18. Mai 1958: 3:0 gegen den Hamburger SV

    • Tore: Bernhard Klodt (2) und Manfred Kreuz

    • Spielort: Hannover

    • Zuschauer: 80.000

 Deutscher Vizemeister (8 Mal)

  • 1933 0:3 in Köln gegen Fortuna Düsseldorf

  • 1938 3:3 und 3:4 in Berlin gegen Hannover 96

  • 1941 3:4 in Berlin gegen Rapid Wien

  • 1972 in der Bundesliga hinter Bayern München

  • 1977 in der Bundesliga hinter Borussia Mönchengladbach

  • 2001 in der Bundesliga hinter Bayern München

  • 2005 in der Bundesliga hinter Bayern München

  • 2007 in der Bundesliga hinter VfB Stuttgart

 Deutscher Pokalsieger (4 Mal)

  • 9. Januar 1938: 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf (nach den Statuten des DFB zählte dieses Spiel noch zu dem Spieljahr 1937)

    • Tore: Ernst Kalwitzki und Fritz Szepan

    • Spielort: Köln

    • Zuschauer: 75.000

  • 1. Juli 1972: 5:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern

    • Tore: Helmut Kremers (2), Klaus Scheer, Herbert Lütkebohmert und Klaus Fischer

    • Spielort: Hannover

    • Zuschauer: 75.000

  • 26. Mai 2001: 2:0 gegen 1. FC Union Berlin

    • Tore: Jörg Böhme (2)

    • Spielort: Olympiastadion Berlin

    • Zuschauer: 73.000 (ausverkauft)

  • 11. Mai 2002: 4:2 gegen Bayer 04 Leverkusen

    • Tore: Jörg Böhme, Victor Agali, Andreas Möller und Ebbe Sand

    • Gegentore: Dimitar Berbatov und Ulf Kirsten

    • Spielort: Olympiastadion Berlin

    • Zuschauer: 70.000 (ausverkauft)

 Deutscher Pokalfinalist (11 Mal)

  • Tschammerpokal 1935 0:2 in Düsseldorf gegen 1. FC Nürnberg

  • Tschammerpokal 1936 1:2 in Berlin gegen VfB Leipzig

  • Tschammerpokal 1937 2:1 in Berlin gegen Fortuna Düsseldorf

  • Tschammerpokal 1941 1:2 in Berlin gegen Dresdner SC

  • Tschammerpokal 1942 0:2 in Berlin gegen TSV 1860 München

  • DFB-Pokal 1955 2:3 in Braunschweig gegen den Karlsruher SC

  • DFB-Pokal 1969 1:2 in Frankfurt gegen FC Bayern München

  • DFB-Pokal 1972 5:0 in Hannover gegen 1. FC Kaiserslautern

  • DFB-Pokal 2001 2:0 in Berlin gegen 1. FC Union Berlin

  • DFB-Pokal 2002 4:2 in Berlin gegen Bayer 04 Leverkusen

  • DFB-Pokal 2005 1:2 in Berlin gegen FC Bayern München

UEFA-Cup-Sieger (1 Mal)

  • 7. Mai 1997: Hinspiel UEFA-Cup-Finale, Schalke 04 – Inter Mailand = 1:0

    • Tor: 1:0 Marc Wilmots

    • Spielort: ParkstadionGelsenkirchen

    • Zuschauer: 56.824

  • 21. Mai 1997: Rückspiel UEFA-Cup-Finale, Inter Mailand – Schalke 04 = 1:0 nach Elfmeterschießen = 1:4

    • Tor: 1:0 Iván Zamorano

    • Elfmeter:

      • Mailand: Iván Zamorano (gehalten), Youri Djorkaeff, Aron Winter (verschossen)

      • Schalke: Ingo Anderbrügge, Olaf Thon, Martin Max, Marc Wilmots

    • Spielort: Giuseppe-Meazza-Stadion

    • Zuschauer: 83.434

UEFA-Intertoto-Cup-Sieger (2 Mal)

  • 12. August 2003: Hinspiel UI Cup-Finale, SV Pasching – Schalke 04 = 0:2

    • Tore: 0:1 Hamit Alt?ntop, 0:2 Victor Agali

    • Spielort: Waldstadion, Pasching (Österreich)

    • Zuschauer: 6.000

  • 26. August 2003: Rückspiel UI-Cup-Finale, Schalke 04 – SV Pasching = 0:0

    • Tore: Fehlanzeige

    • Spielort: Arena AufSchalke, Gelsenkirchen

    • Zuschauer: 56.100

  • 10. August 2004: Hinspiel UI Cup-Finale, Schalke 04 – Slovan Liberec = 2:1

    • Tore: 1:0 Ailton, 2:0 Gerald Asamoah, 2:1 Tomáš Zápoto?ný

    • Spielort: Arena AufSchalke, Gelsenkirchen

    • Zuschauer: 55.000

  • 24. August 2004: Rückspiel UI Cup-Finale, Slovan Liberec – Schalke 04 = 0:1

    • Tor: 0:1 Ailton

    • Spielort: Stadion U Nisy, Liberec (Tschechische Republik)

    • Zuschauer: 7.900

Coppa-delle-Alpi-Sieger (1 Mal)

  • 2. Juli 1968: Finale, FC Basel – Schalke 04 = 1:3 n.V.

    • Tore: 0:1 Bernd Michel, 1:1 Hauser, 1:2 Bernd Michel, 1:3 Bernd Michel

    • Spielort: St. Jakob-Stadion

    • Zuschauer: 13.000

Premiere-Ligapokal-Sieger (1 Mal)

  • 2. August 2005: 1:0 gegen den VfB Stuttgart

    • Tor: 1:0 Kevin Kurányi

    • Spielort: Zentralstadion Leipzig

    • Zuschauer: 40.500

Meister der 2. Bundesliga (2 Mal)

1982, 1991

Westdeutscher Meister (4 Mal)

1929, 1930, 1932, 1933

Meister der Oberliga West (2 Mal)

1951, 1958

Westdeutscher Pokalsieger (1 Mal)

1955

Westfalenmeister (11 Mal)

1934, 1935, 1936, 1937, 1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944

Ruhrbezirksmeister (6 Mal)

1927, 1928, 1929, 1930, 1932, 1933

 

Aktueller Kader

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Ehemalige bedeutende Spieler

  
Mehr als 10.000 Anhänger des FC Schalke 04 wählten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins „ihre“ Mannschaft des Jahrhunderts. Sie bestand aus folgenden elf Spielern:

  • Torhüter
    • Norbert Nigbur: Weltmeister 1974 – allerdings ohne Einsatz im Turnier, da als Torhüter Sepp Maier gesetzt war; galt als „Elfmetertöter“, hielt im Pokalhalbfinale 1972 im Elfmeterschießen drei von elf Schüssen und verwandelte selbst.
  • Abwehr
    • Klaus Fichtel: Der älteste Feldspieler, der je in der Bundesliga auflief. 552 Bundesligaspiele von 1965 und 1988, davon 477 für Schalke – Vereinsrekord. Mit seinem Namen wortspielend und weil er in der Abwehr stand wie ein Baum, wurde er „Tanne“ gerufen.
    • Rolf Rüssmann: Beständiger Abwehrrecke, von 1969 bis 1984 bei Schalke. Mit 134 Bundesligaspielen in Folge königsblauer Rekordhalter ohne Verletzung, Formkrise oder Sperre. Später kurzzeitig Manager des Vereins.
    • Olaf Thon: Gerade 18 Jahre alt geworden erzielte er drei Tore im Pokalhalbfinale beim 6:6 gegen Bayern, eroberte einen Stammplatz im Mittelfeld und feierte noch im selben Jahr das Debüt im DFB-Dress. Kam nach einem Zwischenspiel in München als Verteidiger zurück und gehörte noch 2002 zum Kader des Pokalsiegers.
  • Mittelfeld
    • Marc Wilmots: Ein kämpferischer Spieler aus der „Eurofighter“ genannten Mannschaft, der er 1996/97 mit vielen entscheidenden Toren den Weg zum UEFA-Cup-Triumph ebnete. Fans tauften ihn „Willi das Kampfschwein“. Übernahm 2003 für wenige Wochen auch das Traineramt.
    • Fritz Szepan: Sechs Meisterschaften, Pokalsieg, zwei WM-Teilnahmen, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Aktiv über zwei Jahrzehnte und mitverantwortlich für den Aufstieg in den 1920ern und die Erfolge der 1930er Jahre. Nicht unumstritten, da er beim Erwerb seines Textilgeschäfts in Gelsenkirchen von der „Arisierung“ profitierte. Dennoch in den 1960ern zwei Jahre Vereinspräsident.
    • Ernst Kuzorra: Um ihn und seinen Schwager Fritz Szepan drehte sich der „Schalker Kreisel“. Personifiziert als Spieler, Trainer, Obmann (Manager) und Talentsichter in einer Person die Meistermannschaft der 1930er und 1940er Jahre, deren Spielführer er war. Ehrenbürger der Stadt; der Weg, an dem die Geschäftsstelle des Vereins liegt, ist nach ihm benannt.
    • Ingo Anderbrügge: Der ehemalige Borusse krönte seine zwölf Jahre bei Schalke mit dem Gewinn des UEFA-Cups, erhielt jedoch nie eine Berufung in die DFB-Auswahl. Fünftbester Bundesliga-Torschütze der Schalker. Spezialität des Linksfußes: Freistöße und Elfmeter.
  • Sturm
    • Reinhard „Stan“ Libuda: Libuda erhielt seinen Spitznamen in Anlehnung an Stanley Matthews, dessen bekanntesten Fußballtrick auch Libuda beherrschte. Als einer der „technisch versiertesten und populärsten Rechtsaußen seiner Zeit“ war er mit der deutschen Nationalelf WM-Dritter 1970. Seine Karriere in Deutschland endete mit seiner Verwicklung in den Bundesliga-Skandal.
    • Klaus Fischer: Berühmt machten ihn seine akrobatischen wie erfolgreichen Fallrückzieher. 1977 erzielte er im Länderspiel gegen die Schweiz einen Treffer per Fallrückzieher, der später zum deutschen Tor des Jahrhunderts gewählt wurde. 182 Bundesligatreffer für Schalke sind noch immer Bestmarke im Verein.
    • Rüdiger Abramczik: Der Rechtsaußen, von Fans und in der Presse als „Flankengott“ bezeichnet, flankte erst an Klaus Fischer und wurde später selbst gefährlicher Torschütze. Bei seinem Debüt 1973 war er der bis dahin jüngste Spieler aller Zeiten in der Bundesliga.

Zum Trainer der Jahrhundertelf wurde Huub Stevens gewählt.

Rekord-Spiele

Höchste Siege

  • 7:0 bei FC Bayern München 1976/1977

  • 7:1 bei Karlsruher SC 1976/1977

  • 6:1 gegen Borussia Dortmund 1985/1986

  • 6:1 gegen Kickers Offenbach 1972/1973

  • 6:1 gegen Fortuna Köln 1973/1974

Höchste Niederlagen

  • 0:11 bei Borussia Mönchengladbach 1966/1967

  • 0:8 bei 1. FC Köln 1969/1970

  • 1:8 bei FC Bayern München 1987/1988

  • 0:7 bei Borussia Dortmund 1965/1966

  • 0:7 bei 1. FC Köln 1967/1968

Präsidenten

 

  • Josef Schnusenberg (seit 18. Juni 2007)

  • Gerhard Rehberg (12. Dezember 1994 – 18. Juni 2007)

  • Helmut Kremers (12. September 1994 – 6. Dezember 1994)

  • Bernd Tönnies (7. Februar 1994 – 1. Juli 1994)

  • Günter Eichberg (16. Januar 1989 – 17. Oktober 1993)

  • Michael Zylka (21. November 1988 – 24. November 1988)

  • Günter Siebert (2. Februar 1987 – 19. September 1988)

  • Hans-Joachim Fenne (6. Mai 1980 – 5. Dezember 1986)

  • Günter Siebert (9. März 1978 – 1. Dezember 1979)

  • Karl-Heinz Hütsch (11. November 1976 – 9. März 1978)

  • Günter Siebert (27. September 1967 – 11. November 1976)

  • Fritz Szepan (14. September 1966 – 27. September 1967)

  • Kurt Hatlauf (21. Juli 1965 – 5. Januar 1966)

  • Fritz Szepan (27. Juli 1964 – 21. Juli 1965)

  • Hans-Georg König (4. September 1959 – 27. Juli 1964)

  • Albert Möritz (29. Juli 1953–1958)

  • Albert Wildfang (21. Juni 1950 – 29. Juli 1953)

  • Josef Wietfeld (18. Juli 1947 – 21. Juni 1950)

  • Friedrich Maria Lenig (25. Mai 1946 – 22. Februar 1947)

  • Fritz Mattner (Februar 1946 – 25. Mai 1946)

  • Heinrich Pieneck (30. April 1940 – Februar 1946)

  • Heinrich Tschenscher (6. August 1939 – 30. April 1940)

  • Fritz Unkel (24. Juni 1933 – 6. August 1939)

  • Georg Stolze (April 1933 – 24. Juni 1933)

  • Wilhelm Münstermann (23. Juli 1932 – April 1933)

  • Fritz Unkel (25. Juli 1919 – 23. Juli 1932)

  • Robert Schuermann (1915 – 25. Juli 1919)

  • Fritz Unkel (17. März 1912–1915)

  • Heinrich Hilgert (1909 – 17. März 1912)

  • Wilhelm Gies (1904–1909)

Manager

  • Andreas Müller (seit 17. Mai 2006)

  • Rudi Assauer (1. April 1993 – 17. Mai 2006)

  • Heribert Bruchhagen (1988 bis 1992)

  • Rolf Rüssmann (25. Februar 1987 – 10. August 1987)

  • Rudi Assauer (15. Mai 1981 – 4. Dezember 1986)

  • Günter Siebert (1976–1978)

 

Trainer

  • Mirko Slomka (seit 4. Januar 2006)

  • Oliver Reck (12. Dezember 2005 – 4. Januar 2006)

  • Ralf Rangnick (28. September 2004 – 12. Dezember 2005)

  • Eddy Achterberg (15. September 2004 – 28. September 2004)

  • Jupp Heynckes (1. Juli 2003 – 15. September 2004)

  • Marc Wilmots (26. März 2003 – 30. Juni 2003)

  • Frank Neubarth (1. Juli 2002 – 26. März 2003)

  • Huub Stevens (9. Oktober 1996 – 1. Juli 2002)

  • Jörg Berger (11. Oktober 1993 – 3. Oktober 1996)

  • Helmut Schulte (18. Januar 1993 – 10. Oktober 1993)

  • Udo Lattek (1. Juli 1992 – 17. Januar 1993)

  • Klaus Fischer (1. Mai 1992 – 30. Juni 1992)

  • Aleksandar Ristic (1. Januar 1991 – 30. April 1992)

  • Klaus Fischer (14. November 1990 – 31. Dezember 1990)

  • Peter Neururer (11. April 1989 – 13. November 1990)

  • Diethelm Ferner (20. September 1988 – 10. April 1989)

  • Horst Franz (29. Dezember 1987 – 18. September 1988)

  • Rolf Schafstall (1. Juli 1986 – 7. Dezember 1987)

  • Diethelm Ferner (1. Juli 1983 – 30. Juni 1986)

  • Jürgen Sundermann (24. Januar 1983 – 30. Juni 1983)

  • Siggi Held (1. Juli 1981 – 20. Januar 1983)

  • Rudi Assauer (27. Mai 1981 – 30. Juni 1981)

  • Fahrudin Jusufi (21. April 1980 – 26. Mai 1981)

  • Dietmar Schwager (5. Dezember 1979 – 22. April 1980)

  • Gyula Lóránt (19. März 1979 – 4. Dezember 1979)

  • Ivica Horvat (1. Juli 1978 – 17. März 1979)

  • Uli Maslo (21. Dezember 1977 – 24. Mai 1978)

  • Friedel Rausch (10. März 1976 – 20. Dezember 1977)

  • Max Merkel (1. Juli 1975 – 9. März 1976)

  • Ivica Horvat (1. Juli 1971 – 30. Juni 1975)

  • Slobodan Cendic (8. September 1970 – 30. Juni 1971)

  • Rudi Gutendorf (22. November 1968 – 7. September 1970)

  • Günter Brocker (18. November 1967 – 17. November 1968)

  • Karl-Heinz Marotzke (1. Juli 1967 – 13. November 1967)

  • Fritz Langner (26. April 1964 – 30. Juni 1967)

  • Georg Gawliczek (1. Juli 1963 – 25. April 1964)

Trikotsponsoren

  • 1978 bis 1979: Deutsche Krebshilfe, Gemeinnütziger Verein aus Bonn, NRW

  • 1979 bis 1983: Trigema, Bekleidungshersteller aus Burladingen, Baden-Württemberg

  • 1983 bis 1986: Paddock’s, Bekleidungshersteller aus Bremen

  • 1986 bis 1987: Trigema, Bekleidungshersteller aus Burladingen, Baden-Württemberg

  • 1987 bis 1988: Dual, Plattenspielerhersteller aus St. Georgen im Schwarzwald, Baden-Württemberg

  • 1988 bis 1991: RH Alurad, Aluminiumfelgenhersteller aus Attendorn, NRW

  • 1991 bis 1993: R’Activ, Milchgetränk von Müller

  • 1993 bis 1994: Müller, Milchproduktehersteller aus Fischach, Bayern

  • 1994 bis 1997: Kärcher, Reinigungsgerätehersteller aus Winnenden, Baden-Württemberg

  • 1997 bis 2001: Veltins, Bierbrauerei aus Meschede, NRW

  • 2001 bis 2006: Victoria, Versicherungsunternehmen aus Düsseldorf, NRW

  • seit 2007: Gazprom, Erdgasförderunternehmen aus Moskau, Russland

    Fan-Freundschaft und Rivalität

Seit Beginn der 80er Jahre besteht eine innige Fanfreundschaft zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Nürnberg. Einige Fans des S04 pflegen auch Freundschaften mit Fans vom FC Twente Enschede (seit den 90er Jahren).

Eine starke sportliche Rivalität besteht zwischen Schalke und dem Lokalrivalen Borussia Dortmund sowie zwischen Schalke und Rot-Weiss Essen. Das Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund elektrisiert regelmäßig nicht nur die Bewohner des Ruhrgebiets. In bis heute 131 Derbys gab es 53 Schalker Siege, 45 Dortmunder Erfolge und 33 Unentschieden (Stand: Februar 2008). Rivalität besteht auch gegenüber dem FC Bayern München.

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